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Lesezeit: 2 min

Elisabetta Kamil

„Die Arbeit spielt in meinem Leben eine wichtige Rolle”

Im Herbst 2019 von Eva Pföstl

Dieser Artikel erschien vor 7 Jahren im Meraner Stadtanzeiger und ist unter Umständen nicht mehr ganz aktuell
Elisabetta Kamil
Elisabetta Kamil

Elisabetta Kamil kommt aus Skopje, Mazedonien, das seit 2019 offiziell Nordmazedonien heißt.

Sie arbeitet für eine große Putzfirma in Meran und lebt mit ihrem Lebenspartner und den gemeinsamen drei Kindern seit 12 Jahren in unserer Stadt. Geheiratet hat sie nie, denn dazu hatte sie nie Zeit und es erscheint ihr auch nicht notwendig. Für Elisabetta spielt die Arbeit eine wichtige Rolle im Leben. Sie hat immer gearbeitet und wird auch immer arbeiten, solange es ihr gesundheitlich gut geht, erzählt sie. Die Religion hingegen hat in ihrem Leben keine große Bedeutung. Den Brauch, Weihnachten zu feiern, findet sie schön. „Warum hätte ich auch meinen Kindern diese Freude versagen sollen, wo es doch so schön ist, Geschenke unter dem Christbaum auszutauschen?“

Meraner Stadtanzeiger (MS): Warum sind Sie nach Meran gekommen?
E. Kamil:
Meine Mutter lebte schon seit einiger Zeit in Meran und so habe auch ich beschlossen, hierher zu kommen. Damals war Mazedonien noch ein armes Land mit hoher Arbeitslosigkeit und vielen politischen Spannungen.

MS: Was gefällt Ihnen an Meran?
E. Kamil:
Die Stadt ist wunderbar. Alles ist sauber und ordentlich und ich lebe sehr gerne hier.

MS: Was vermissen Sie in Meran?
E. Kamil:
Eigentlich nichts. Ich habe mich nach 12 Jahren bestens integriert und fühle mich wohl.

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